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	<title>Kommentare zu: Dunmore, Helen - Der Duft des Schnees</title>
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	<description>Heidi Hof</description>
	<pubDate>Tue, 22 May 2012 05:51:45 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Krümel</title>
		<link>http://regal.xn--krmel-lva.com/2008/11/18/dunmore-helen-der-duft-des-schnees/#comment-710</link>
		<author>Krümel</author>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 18:48:35 +0000</pubDate>
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		<description>Catherine wächst auf einem tristen und weit ab vom geselligen Leben Landgut auf. Ihre Mutter hat das Gut fluchtartig verlassen und ihr Vater ist darüber dem Wahnsinn verfallen. Sie und ihr Bruder Robert werden von Kate, dem Hausmädchen und dem Großvater erzogen. An ihre Eltern sind nur noch vage Erinnerungen zurückgeblieben, und so ist es kein Wunder, dass die Geschwister unzertrennlich werden. Sie kennen ihre Gefühle, Gedanken und Ängste und „niemand weiß es, nur wie zwei“.

Sie besuchen als Kinder ein letztes Mal ihren Vater in einem Sanatorium. Beide bekommen mit, dass ihr Vater in sich gekehrt und ganz anders ist als zuvor. Bedrohlich ist dann die Abschiedsszene und wenig später ist er verstorben.

Die einzige Abwechslung auf dem Gut sind die seltenen besuche von Mr. Bullivant. Er spielt mit dem Großvater Schach oder spaziert mit Catherine durch seine Besitztümer. Eines Tages bringt er ihr einen Brief ihrer Mutter mit, die er in Frankreich hat kennen gelernt.

Trist und trostlos wachsen diese jungen Menschen auf, nur der Ball, den der Großvater ausrichtet, obwohl das weit über seine finanziellen Möglichkeiten liegt, ist die große Ausnahme. Und immer enger zieht sich das Band um die Geschwister …

Helen Dunmore beschreibt sehr plastisch wie es zu dem kommen konnte was nicht geschehen durfte. Und der Leser begreift es und betrachtet es als die einzige Möglichkeit, die den Zweien letztendlich übrigblieb.
Ein einfühlsames Buch, welches ich gerne weiter empfehlen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Catherine wächst auf einem tristen und weit ab vom geselligen Leben Landgut auf. Ihre Mutter hat das Gut fluchtartig verlassen und ihr Vater ist darüber dem Wahnsinn verfallen. Sie und ihr Bruder Robert werden von Kate, dem Hausmädchen und dem Großvater erzogen. An ihre Eltern sind nur noch vage Erinnerungen zurückgeblieben, und so ist es kein Wunder, dass die Geschwister unzertrennlich werden. Sie kennen ihre Gefühle, Gedanken und Ängste und „niemand weiß es, nur wie zwei“.</p>
<p>Sie besuchen als Kinder ein letztes Mal ihren Vater in einem Sanatorium. Beide bekommen mit, dass ihr Vater in sich gekehrt und ganz anders ist als zuvor. Bedrohlich ist dann die Abschiedsszene und wenig später ist er verstorben.</p>
<p>Die einzige Abwechslung auf dem Gut sind die seltenen besuche von Mr. Bullivant. Er spielt mit dem Großvater Schach oder spaziert mit Catherine durch seine Besitztümer. Eines Tages bringt er ihr einen Brief ihrer Mutter mit, die er in Frankreich hat kennen gelernt.</p>
<p>Trist und trostlos wachsen diese jungen Menschen auf, nur der Ball, den der Großvater ausrichtet, obwohl das weit über seine finanziellen Möglichkeiten liegt, ist die große Ausnahme. Und immer enger zieht sich das Band um die Geschwister …</p>
<p>Helen Dunmore beschreibt sehr plastisch wie es zu dem kommen konnte was nicht geschehen durfte. Und der Leser begreift es und betrachtet es als die einzige Möglichkeit, die den Zweien letztendlich übrigblieb.<br />
Ein einfühlsames Buch, welches ich gerne weiter empfehlen kann.</p>
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