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	<title>Kommentare zu: Stamm, Peter - Sieben Jahre</title>
	<link>http://regal.xn--krmel-lva.com/2009/08/16/stamm-peter-sieben-jahre/</link>
	<description>Heidi Hof</description>
	<pubDate>Tue, 22 May 2012 06:37:50 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Krümel</title>
		<link>http://regal.xn--krmel-lva.com/2009/08/16/stamm-peter-sieben-jahre/#comment-573</link>
		<author>Krümel</author>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 19:33:18 +0000</pubDate>
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		<description>Diesmal schien mir die ganze Handlung von Stamm sehr unglaubwürdig.

Rückblickend erzählt Alexander von seiner Ehe und seinem Leben. Er selber stammt aus der guten Mittelschicht, einer Familie, die sich langsam emporgearbeitet hat. Im Studium für Architektur lernt er nun eine wesentlich reichere Gesellschaftsschicht kennen, und darunter auch Sonja.
Sonja ist schön, reich und bei den Männern sehr beliebt. Es kommt zu einer Art von Wettbewerb, wer diese Schöne für sich gewinnen kann, und Alex holt sich diesen Preis.

Allerdings fragt sich der Leser schon während des ersten Drittels, was dieses Paar beieinander hält? Denn Sonja ist alles andere als eine Frau, die sich für eine gutbürgerliche Ehe eignet. Sie möchte Karriere machen, an vielen Wettbewerben teilnehmen, die Welt kennen lernen und das am liebsten von Frankreich aus. Und Alex denkt, das Haus in München am See wäre ihr Glück. Zudem kommt sie beziehungsmäßig sehr abweisend, wenn nicht gar frigide, vor.

So ist es nicht verwunderlich, dass es im Roman noch eine andere Ebene gibt: Iwona, die polnische Geliebte. Aber damit greift nun der Autor voll in die Klischee-Kiste: Das anschmiegsame und hingebungsvolle Glück aus dem Osten. Für mich zu viel des Guten und unrealistisch.

Im Gegensatz zu „Agnes“, ein Liebesroman mit einer ganz tollen Betrachtungsweise, „An einem Tag wie diesem“ und „Ungefähre Landschaften“, schneidet dieser Beziehungs-Roman am schlechtesten ab. Diese Dreiecksbeziehung ist mir zu klischeebehaftet und wirkt dadurch gestelzt. Eine bloße Konstruktio</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal schien mir die ganze Handlung von Stamm sehr unglaubwürdig.</p>
<p>Rückblickend erzählt Alexander von seiner Ehe und seinem Leben. Er selber stammt aus der guten Mittelschicht, einer Familie, die sich langsam emporgearbeitet hat. Im Studium für Architektur lernt er nun eine wesentlich reichere Gesellschaftsschicht kennen, und darunter auch Sonja.<br />
Sonja ist schön, reich und bei den Männern sehr beliebt. Es kommt zu einer Art von Wettbewerb, wer diese Schöne für sich gewinnen kann, und Alex holt sich diesen Preis.</p>
<p>Allerdings fragt sich der Leser schon während des ersten Drittels, was dieses Paar beieinander hält? Denn Sonja ist alles andere als eine Frau, die sich für eine gutbürgerliche Ehe eignet. Sie möchte Karriere machen, an vielen Wettbewerben teilnehmen, die Welt kennen lernen und das am liebsten von Frankreich aus. Und Alex denkt, das Haus in München am See wäre ihr Glück. Zudem kommt sie beziehungsmäßig sehr abweisend, wenn nicht gar frigide, vor.</p>
<p>So ist es nicht verwunderlich, dass es im Roman noch eine andere Ebene gibt: Iwona, die polnische Geliebte. Aber damit greift nun der Autor voll in die Klischee-Kiste: Das anschmiegsame und hingebungsvolle Glück aus dem Osten. Für mich zu viel des Guten und unrealistisch.</p>
<p>Im Gegensatz zu „Agnes“, ein Liebesroman mit einer ganz tollen Betrachtungsweise, „An einem Tag wie diesem“ und „Ungefähre Landschaften“, schneidet dieser Beziehungs-Roman am schlechtesten ab. Diese Dreiecksbeziehung ist mir zu klischeebehaftet und wirkt dadurch gestelzt. Eine bloße Konstruktio</p>
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